Die Gründung des Männerchors

Auszug aus den handgeschriebenen StatutenVon der Gründung des Männerchors Altendorf sind leider keine schriftlichen Dokumente mehr vorhanden. Jedoch sind im Protokoll des Schwyzer Kantonal-Sängerverbandes einige Notizen enthalten, nachdem die Gründung des ersten Männerchors im Jahre 1852 stattfand. Im Protokoll von der Generalversammlung vom 22. August 1852 des Schwyzer Kantonal-Sängerverbandes ist folgendes enthalten: «Sehr erfreulich war hingegen, dass sich die Männerchöre Arth und Altendorf, die sich während des Sommers konstituiert hatten, dem Verband anschlossen.» Somit war also die Gründung des Männerchors Altendorf im Sommer 1852. Ferner ist im kantonalen Protokoll erwähnt, dass der Männerchor Altendorf am 3. Kant. Sängerfest vom 22. August 1852 teilgenommen hat. Dort wurde das Lied «Märznacht» von Kreutzer gesungen. Folgende Sänger und Gründungsmitglieder hatten an diesem Sängerfest teilgenommen: Brägger, Hauptmann; Knobel, Gemeindeschreiber; Knobel, Lehrer; Marty, Leutnant; Diethelm, Student; Schriber, Lehrer; Mächler Fr., Quartiermeister; Mächler, Lehrer; Marty Joh. Josef. Im folgenden Jahr hatte der Männerchor Altendorf das 4. Kant. Sängerfest vom 21. August 1853 in Küssnacht besucht. Gesungen wurde das Lied «Schweizersängers Heimweh» von P. A. Zwyssig. In den folgenden 29 Jahren, von 1854 bis 1882, hat man vom Männerchor Altendorf nichts mehr gehört. Wahrscheinlich wird er eine längere Schlafperiode durchgemacht haben. Aber auch der Schwyzer Kantonal-Sängerverband hat an dieser Krankheit gelitten, indem auch er vom Jahre 1857 bis 1872 und 1874 bis 1884 einen Stillstand hatte. Im Jahre 1883 war vom Männerchor Altendorf wieder die Rede, indem im «March-Anzeiger» Nr. 2 vom 6. Januar 1883 folgende Einsendung geschrieben steht: «Unser neulich gegründete Männerchor hat bereits einige Proben seiner Lebensfähigkeit gegeben. Bei verschiedenen kirchlichen und weltlichen Festanlässen hat er sich hören lassen, so auch wieder an Weihnachten und Neujahr beim Gottesdienste. Die Produktionen leisten den Beweis schöner Fortschritte und tüchtigen Schaffens, und es ist daher dem Vereine und seinen Leitern hiezu bestens zu gratulieren.»
Auszug aus den handgeschriebenen StatutenIm Jahre 1885 hat der Männerchor Altendorf am 7. August an einem Sängertag in Lachen teilgenommen. 1887 ist der Männerchor Altendorf in einem alten Protokoll mit folgenden Mitgliedern erwähnt: Schweizer Johann, Präsident; Wattenhofer Alois, Kassier; Stählin Josef, Aktuar; Furrer Richard, Lehrer, Dirigent; Casp. Ant. Mächler; Keller Anton; Kolb Gustav; Winet Martin; Gmür Paul; Knobel, z. Engelhof; Knobel Joh., Senn; Winet Anton; Wattenhofer Joh.; Winet Benedikt; Marty Johann; Fleischmann Karl. Vom Jahre 1890 bis 1900 hatte sich der Männerchor wieder aufgelöst. In einem Schlussprotokoll heisst es: «1. Der Verein ist mit heute aufgelöst. 2. Das in der Kasse befindliche Geld wird an die Mitglieder gleichmässig verteilt. 3. Das Inventar des Vereins (Musikalien, usw.) wird dem jeweiligen Herrn Dirigent zur Aufbewahrung übergeben. Sämtliche Mitglieder sind mit heute ihrer Rechte und Pflichten enthoben. Im Februar 1891 verfasste der damalige Aktuar des Männerchors, Joseph Stählin, eine Operette: «Die vier Jahreszeiten». Das fein säuberlich von Hand geschriebene Manuskript befindet sich im Protokollbuch des Männerchors, von dem wir das Titelblatt auf der folgenden Seite verkleinert zum Abdruck bringen. Von der Aufführung der Operette ist im Protokollbuch leider keine Angabe enthalten. Vom Jahre 1890 bis 1900 hatte sich der Männerchor wieder aufgelöst. In einem Schlussprotokoll heisst es: «1. Der Verein ist mit heute aufgelöst. 2. Das in der Kasse befindliche Geld wird an die Mitglieder gleichmässig verteilt. 3. Das Inventar des Vereins (Musikalien, usw.) wird dem jeweiligen Herrn Dirigent zur Aufbewahrung übergeben. Sämtliche Mitglieder sind mit heute ihrer Rechte und Pflichten enthoben.» Im Februar 1891 verfasste der damalige Aktuar des Männerchors, Joseph Stählin, eine Operette: «Die vier Jahreszeiten». Das fein säuberlich von Hand geschriebene Manuskript befindet sich im Protokollbuch des Männerchors, von dem wir das Titelblatt auf der folgenden Seite verkleinert zum Abdruck bringen. Von der Aufführung der Operette ist im Protokollbuch leider keine Angabe enthalten.

Aszug aus den handgeschriebenen Statuten

 





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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