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Was schreibt die Presse über das 150 Jahr
Jubiläum des Männerchor Frohsinn Altendorf?
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gewünschten Bericht aus:
Es geht darum, Freude zu haben
Altendorf: 150 Jahre Männerchor Frohsinn
Altendorf - Ein Fest mit 650 Sängern und Sängerinnen, die
sich zum friedlichen Wettstreiten trafen
Der Männerchor Frohsinn Altendorf kann in
diesem Jahr einen runden Geburtstag feiern. Doch tat er dies
nicht allein. Rund 23 Chöre aus dem ganzen Kanton und der
weiteren Umgebung kamen gestern nach Altendorf. In einem friedlichen
Wettstreit zeigten die Sänger und Sängerinnen ihr Können.
Ihre Freude über den gelungenen Tag brachten die Musiker mit
dem zum Ausdruck, was sie am besten können: mit Singen.
Von KARIN NIEDERMANN
Bunte Fahnen wehen auf dem Dorfplatz in Altendorf. Frauen
und Männer scharen sich darum. Sie halten einen Schwatz. Geht
man in Richtung Mehrzweckhalle in Altendorf, ist die Luft
erfüllt mit Gesang. Klavierspiel ertönt und auch erste Lieder.
Die zahlreichen Sänger und Sängerinnen singen sich ein und
machen sich bereit für ihren Vortrag.
Ein Tag im Zeichen des Gesangs
Musik wird an diesem Sängertag allgegenwärtig bleiben in
der Märchler Gemeinde. Um 10 Uhr beginnt der Frauenchor Lachen
mit seinem Vortrag im Restaurant Schwanen. Sie tragen "Kleine
Barke im Wind" vor. Der Männerchor Einsiedeln berichtet in
klarem Ton und leidenschaftlich und nüchtern zugleich von
den "Phantastischen Abenteuern des Don Quijote". Der Frauenchor
Schwyz hat seinen Platz in der Pfarrkirche eingenommen und
besingt in seinem Vortrag unter anderem "Die ideale Frau".
Beim Lied "Der Bumerang" glaubt man schon fast, einen solchen
durch die Kirche sausen zu hören. Der Applaus ist gross, die
Freude auch. "Jetzt hämmers überschtande", meinen sie zueinander.
"Schön isch es gsi", sind sich die Zuhörer einig.
Einmal auf Romanisch
Der Männerchor Lachen überzeugt mit seinen Liedern. Als Erstes
warten die Lachner Sänger mit dem französischen Lied "Frère
du Rütli" auf, bevor sie "Trösterin Musik" vortragen. Einen
speziellen Leckerbissen präsentieren sie zum Schluss: Das
romanische Lied "La guardia grischuna". Auch ihnen ist grosser
Applaus gewiss.
Mittagspause.
Auch sie geht nicht ohne Musik vorüber. In der Festhalle spielt
der Musikverein Harmonie Altendorf auf. Der Gemischte Chor
"Cantissimo" sorgt ebenfalls dafür, dass die Musik Trumpf
bleibt während der Pause am Mittag. Einen Auftritt haben auch
die Nachwuchssänger: Der Schülerchor Altendorf unter der Leitung
von Franz Nussbaumer zeigt ebenfalls sein Können an diesem
Tag.
Hervorragend und überzeugend Nicht nur die Zuhörer sind von
den Vorträgen der Sänger und Sängerinnen begeistert. Auch
die vier Experten sind es. "Wir haben selten so noble und
hervorragende Vorträge gehört. Das Niveau ist sehr hoch, die
Literatur interessant, lobt Cornelius Bader, der Chefexperte.
"Ein Trumpf für einen Sängertag", findet er. Kritik übt er
nur kurz: "Wenn die Chöre mehr auswendig singen würden, wäre
das nicht schlecht. Es ist wichtig, dass die Sänger nach vom
zum Dirigenten sehen können. Das geht nur beim Auswendigsingen."
Doch diese Kritik "ist nur am Rande", betont er.
"Wir wollen mit unserer Jurierung die Leute aufstellen. Wir
geben auch Ratschläge, um einander zu helfen. Es geht nicht
darum, jemanden abzukanzeln." Die Vorträge seien hervorragend,
überzeugend bis professionell gewesen. Eine Tatsache, die
sie nicht er- wartet hätten, bestätigt Cornelius Bader mit
grosser Freude.
"Eines der schönsten Hobbys" Gesungen wurde bis nach 15 Uhr.
So konnte denn eine Stunde später der Festakt beginnen, musikalisch
eröffnet durch das Geburtstagskind, den Männerchor Frohsinn
Altendorf. "Schwinge dich auf mein Lied" kam anschliessend
stimmgewaltig daher. Die Männerchöre hatten sich zu einem
Gesamtchor zusammengefunden. Fabian Bucher, Dirigent des Männerchors
Frohsinn Altendorf und Präsident der Kommission Sängertag,
brachte in seiner Rede seine Freude zum Ausdruck, dass 23
Chöre den Weg nach Altendorf gefunden haben. Auch zeigte er
sich von der Leistung der Sänger und Sängerinnen beeindruckt.
"Singen ist nach wie vor eines der schönsten Hobbys, das es
gibt, meinte er überzeugt. "Es erfrischt und macht Freude."
.
"Song of Joy",Lied der Freude: Dieses Lied von Ludwig van
Beethoven sangen die gemischten Chöre gemeinsam unter der
Leitung von Fabian Bucher.
Gemeindepräsident Albert Steinegger, nach seinen eigenen Worten
ein "Nichtsänger", brachte ebenso seine Freude über den Sängertag
zum Aus- druck. "Das Lied <Song of Joy> zeigt, um was
es beim Singen und allgemein im Leben geht. Es geht darum,
Freude zu haben", meinte Steinegger.
Oftmals "vorzüglich"
In seiner Ansprache kam Cornelius Bader auf die Infrastruktur
zu sprechen. "Sie stimmte von A bis Z." Vor den versammelten
Chören fand er ein weiteres Mallobende Worte: "Sie haben es
sehr gut gemacht, ein heraus- ragendes Bravo", so Bader. Die
Sänger und Sängerinnen hätten ihr kunstvolles Können gezeigt.
Ein Können, das entsprechend gewürdigt wurde.
Der Gemischte Chor Bäch und der Männerchor Pfäffikon erhielten
das höchste Prädikat, nämlich "vorzüglich". Dieselbe Würdigung
erhielten noch sechs weitere Chöre.
Weitere Prädikate waren: "sehr gut", "gut", "befriedigend".
Letzteres bekam jedoch kein Chor.
Nicht alle Chöre liessen sich benoten. Eine schöne Gedenkurkunde
wird sie jedoch an diesen Sängertag erinnern.
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