Was schreibt die Presse über das 150 Jahr Jubiläum des Männerchor Frohsinn Altendorf?

Wählen Sie aus folgenden Presseartikel den gewünschten Bericht aus:

28.1.2002 March-Höfe-Zeitung: Jubiläumskonzert in Pfäffikon SZ
26.11.2002 March-Höfe-Zeitung: Jubiläumskonzert begeisterte - Altendorf: Krönender Abschluss des Jubiläumsjahres mit hoch stehendem Chorgesang
26.11.2002 March-Anzeiger:  Vom Musicalsong zum Ländler - Jubiläumskonzert zum 150. Geburtstag des Männerchors Frohsinn, Altendorf
3.6.2002 March Höfe Zeitung: Es geht darum Freude zu haben
3.6.2002 March-Anzeiger: Wer singt, hat mehr vom Leben
3.6.2002 Artikel für Schwyzer Sängerblatt
15.4.2002 March-Höfe-Zeitung: Kameradschaft macht Freude und hält zusammen
15.4.2002 March-Anzeiger: Sänger mit neuer Fahne
4.4.2002 March-Höfe Zeitung: Voranzeige Fahnenweihe
März 2002 offizielle Programmankündigung der Fahnenweihe












 

 

 

Kameradschaft macht

Freude und hält zusammen

Altendorf: Fahnenweihe des Männerchors Frohsinn am 150. Geburtstag

Unter Anwesenheit von einem knappen Dutzend Chören und zahlreichen einheimischen Dorfvereinen weihte der Altendörfler Männerchor am vergangenen Samstagabend seine neue Fahne ein. Im Mittelpunkt der musikalischen Festmesse standen die Themen Brüderlichkeit, Gemeinschaft und Frieden.

Artikel erschienen in der March-Höfe Zeitung vom 15. April 2002
von SARAH MONTIBELLER
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Neugierig und teilweise mit fragen- den Mienen standen am Samstag kurz vor 17 Uhr die Autofahrer auf der Kantonsstrasse zwischen Pfäffikon und Altendorf in einer Kolonne neben ihren Wagen und wunderten sich über den farbenfrohen Umzug, der ihnen die Durchfahrt versperrte. Angeführt von den Klängen der Harmonie-Musik Altendorf und mit stolzen Mienen marschierte der Männerchor Frohsinn aus Altendorf vom Schweizerhof-Platz Richtung Pfarrkirche St. Michael. Der 150-jährigen Sängergemeinschaft folgten nebst den Männerchören aus March und Höfe auch jene aus Brunnen, Gersau, Höngg, Küssnacht am Rigi und LinthaI sowie der Frauenchor Lachen, der Frauenchor Schwyz und der Schwyzer Kantonal-Sängerverband. Unbeirrt vom düsteren Wetter folgten auch Dorfvereine ohne musikalische Tätigkeiten dem Geburtstagskind in das Gotteshaus.


Männerchor gestaltete Gottesdienst mit

Die Musik, welche die verschiedenen Persönlichkeiten eines Männerchors verbindet, stand im Zentrum des Festgottesdienstes von den Pfarrern Hermann Bruhin und Werner Fleischmann. Deshalb wurde selbst die Kommunion nicht, wie heute üblich, gesprochen, sondern von Werner Fleischmann gesungen, was die feierliche Atmosphäre besonders untermalte. Natürlich gestalteten auch die knapp 40 Mitglieder des Männerchors Frohsinn die Messe. mit. So sang der Männerchor diverse vierstimmige Kirchgesänge (unter anderem "Singet dem Herrn"), begleitet durch Soloeinlagen von Dirigent Fabian Bucher. Auch die Lesung wurde von einem Frohsinn-Sänger gehalten.

Notenschlüssel dominiert Nach musikalischer und textlicher Einstimmung nahmen die Fahnenpaten Pia Landolt und Ruedi Mächler das neue Fahnentuch vom Altar und entrollten es langsam. Die neue Fahne wirkt durch ihren neutralen, weissen Hintergrund zeitlos. Die hell- grauen Aufdrucke (vier singende Männerköpfe, die Wasserwellen und wehende Notenlinien auf dem Grund in der symbolischen Farbe des Friedens) ähneln einem Wasserzeichen auf einem Briefpapier und wirken so wie ein Markenzeichen für den Sängerverein. Die vier singenden Gesichter stehen als Zeichen für den vier- stimmigen Chor, der mit Harmonie und Disharmonie musikalisch spannende Kontraste setzt. Werner Fleischmann erweiterte die Bedeutung der Köpfe im Wappen und sprach auch über zwischenmenschliche Harmonien und Disharmonien im Vereinsleben. Die Wasserwellen bringen die geografischen Wurzeln des Chors zum Ausdruck. Sie verkörpern den Zürichsee. Das gemeinsame Ziel der knapp 40 Sänger, die Musik, wird durch die wehenden Notenlinien ausgedrückt und durch den dominierenden roten Notenschlüssel im Vordergrund betont. (Der rote Notenschlüssel ist übrigens auch ein Element des neuen Vereinssignets des Männerchors Frohsinn.) Natürlich fehlt die Rose aus dem Gemeindewappen von Altendorf auch auf dem neuen Fahnentuch nicht. Sie sei schön und zart, erklärte Werner Fleischmann, man müsse sie behutsam pflegen und sorgsam mit ihr umgehen, wie mit seinen Kameraden und Mitmenschen.

Nachdem die Paten die neue Fahne präsentiert hatten, grüssten sich die alte Fahne und ihre Nachfolgerin, und die Veteranin wurde verabschiedet. Mit dem Einzug in die Kirche versah die alte Fahne somit nach 53 Jahren ihren letzten Dienst. Nun wurde die neue Fahne gesegnet.
Kameradschaft macht Freude In einem Gebet dankte die Festgemeinde dann Gott für das 150-jährige Bestehen der jubilierenden Sängergemeinschaft und bat um Schutz unter der neuen Fahne und um Geduld untereinander, auch in schlechten Zeiten.

In den vergangenen 150 Jahren hätte der Männerchor Frohsinn aus Altendorf sowohl gute wie auch schlechte Zeiten erlebt (die "MHZ" berichtete), wichtig seien aber immer, so Fleischmann, Menschen gewesen, also Gründer und Unterstützer des Vereins. Trotz grossen Veränderungen in der Welt (wissenschaftliche Fort- schritte, politische und wirtschaftliche Krisen) habe der Chor überlebt, fuhr Fleischmann fort, und bestehe noch heute in einer Zeit, in der man nur noch eine CD in den Player schieben und die Starttaste drücken müsse, um Musik in guter Qualität konsumieren zu können. Der Männerchor Frohsinn habe überlebt, weil Singen ein sinnvoller Ausgleich zum stressigen Alltag sei, bei dem man Menschen treffen könne, erklärte Werner Fleischmann weiter. Für Fleischmann ist die neue Fahne Beweis dafür, dass sie sich der Verein auch in Zukunft (zwischenmenschlichen) Herausforderungen stellen will. Kameradschaft steht für den Männerchor Frohsinn im Vordergrund. Ein Sänger formulierte kameradschaftlichen Zusammenhalt in seiner Lesung so: "Liebe ist das Band, das alles zusammenhält." Dass dieses Band den Männerchor Frohsinn zusammenhält und dass Kameradschaft Freude macht, verspürte man, als der Männerchor die Messe harmonisch mit einem Lied beendete.

 
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